Vorgehensmodelle

Bei der Betrachtung des Softwareentwicklungsprozesses stellt man fest:
  • Softwareprojekte werden immer umfangreicher.
  • Die Anforderungen an die Applikationen wachsen.
  • Unterschiedlichste Techniken müssen gleichzeitig eingesetzt werden.
  • Investitionen in die entwickelte Software müssen geschützt werden, d.h. die Software muss in angemessener Zeit und mit kalkulierbaren Kosten wartbar und erweiterbar bleiben.
  • Das zur Wartung Ihrer Software nötige Know-how muss Ihnen langfristig und nicht personengebunden zur Verfügung stehen. (Stichwort: Knowledge Management)

Daraus folgt, dass die Realisierung eines Softwareprojekts systematisch angegangen werden muss, damit alle relevanten Aspekte gebührend berücksichtigt werden.

Heutige Projekte passen nicht mehr in den einen genialen Kopf.

Stattdessen müssen Projekte und deren Management nach der Devise ‘teile und herrsche’ angegangen werden. Zu diesem Zweck hat man verschiedene Vorgehensmodelle entwickelt, die die Verantwortlichen davor schützen sollen, wesentliche Aspekte des Entwicklungsprozesses zu übersehen.

Der gemeinsame Grundgedanke dieser Modelle besteht darin, dass der Prozess der Softwareentwicklung weg vom eher künstlerischen Geniestreich in Richtung ingenieurmäßig berechenbarer und iterativer Entwicklung erfolgen soll.